Sans-Papiers, MigrantInnen ohne Aufenthaltsbewilligung sowie abgewiesene Flüchtlinge in den Notunterkünften des Kantons Zürich und in den privaten Einrichtungen, die vom Kanton beauftragt werden, sind meistens nicht krankenversichert und haben keinen oder nur einen erschwerten Zugang zur Gesundheitsversorgung. Die ohnehin schon schwierigen Lebensbedingungen werden durch psychischen Stress und finanzielle Notlagen weiter erschwert und gefährden die Gesundheit zusätzlich.
Angesichts der prekären Situation in der medizinischen Versorgung von Sans-Papiers hat Médecins sans Frontières (MSF) im Jahr 2006 das Projekt Meditrina lanciert und in Zürich eine medizinische Anlaufstelle geschaffen. Am 1. Januar 2010 hat das SRK Kanton Zürich Meditrina übernommen.
Meditrina gewährleistet seither die medizinische Versorgung von kranken Menschen mit ungeregeltem Aufenthaltsstatus und weist sie im Bedarfsfall an ÄrztInnen und medizinische Fachpersonen weiter. In Zusammenarbeit mit einem Netz von über 50 Allgemein-, Spezial- und nicht-ärztlichen Praxen, spezialisierten Beratungsstellen und der SOS-Beratung des SRKs ermöglicht Meditrina eine umfassende Betreuung.
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