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Neuigkeiten zur Veränderung

Manuela Looser, Projektverantwortliche, berichtet über den Stand der Dinge und erläutert die Hintergründe zur zeitlichen Verzögerung der Umstellungen im Zürcher Rotkreuz-Fahrdienst.
Manuela Looser ist Projektverantwortliche des Zürcher Rotkreuz-Fahrdienst

Wie erklären Sie die Zeitverzögerung der geplanten Neuerungen?

Die Details und die einzelnen Prozesse in einem IT-System und allen entsprechenden Schnittstellen korrekt abzubilden, ist in jedem Projekt eine grosse Herausforderung. Insgesamt hat sich dies als aufwändiger herausgestellt, als es der IT-Anbieter bei Projektstart eingeschätzt hatte. Es ist wichtig, dass unser IT-Partner die notwendige Zeit in die komplexe Entwicklungsarbeit investiert, um sicherzustellen, dass die Veränderungen für die Fahrgäste, die Freiwilligen und die Mitarbeitenden des SRK Kanton Zürich möglichst reibungslos vonstatten geht.

Was ist der Stand der Dinge?

Aus organisatorischer Seite hat das Zürcher Rote Kreuz alle notwendigen Vorbereitungen zur Umsetzung der Neuerungen getroffen. Seitens IT jedoch ist die Entwicklung noch nicht so weit fortgeschritten wie geplant. Das IT-System besteht aus drei Hauptbestandteilen:

  • Das eigentliche Dispositionssystem, das die Mitarbeitenden des SRK Kanton Zürich nutzen werden,
  • die App für Fahrerinnen und Fahrer und
  • die Online-Buchbarkeit für die Fahrgäste.

Obwohl das Dispositionssystem bereits weitestgehend fertiggestellt ist, verzögerten sich leider die Entwicklungen bei der App und der Online-Buchbarkeit sowie der Synchronisation dieser drei Softwareelemente. Das wirkt sich natürlich auf die Starttermine für die Umsetzung der Neuerungen in den einzelnen Fahrdiensten aus. Diese Verzögerung im IT-Bereich ist natürlich bedauerlich, stellt das Gesamtprojekt aber nicht in Frage.

Wer sich auf die kommenden Neuerungen freut, könnte enttäuscht sein, dass es länger dauert. Diejenigen, die eher skeptisch sind, denken sich vielleicht, die Umstellung verlaufe im Sand. Was antworten Sie auf solche Rückmeldungen?

Die Verzögerung bedauern wir wirklich ausserordentlich. Aber: Die geplante Umstellung ist nicht in Frage gestellt. Wir können deshalb allen versichern, dass die Neuerungen auf jeden Fall eingeführt werden. Wir freuen uns nach wie vor darauf, den bewährten Rotkreuz-Fahrdienst für die Zukunft zu rüsten, auch wenn die Bereitstellung des IT-Systems länger dauert als ursprünglich geplant.

Was waren Ihre Eindrücke an den Fahrertreffen, an denen Sie teilnahmen?

Wir haben an den Fahrertreffen die Freiwilligen persönlich über die Veränderungen im Rotkreuz-Fahrdienst und den aktuellen Stand informiert. An dieser Stelle möchten wir uns für das Zuhören, die angeregten Diskussionen und die vielen konstruktiven, kritischen und vor allem spannenden Rückmeldungen und Fragen bedanken! Wir mögen zwar teilweise unterschiedliche Vorstellungen zu den Herausforderungen im Fahrdienst haben und wie man damit umgehen soll, aber uns allen ist klar, dass der Fahrdienst ein unglaublich tolles und vor allem ausserordentlich wichtiges Angebot für unsere Fahrgäste darstellt. An jedem Fahrertreffen beeindruckt mich von Neuem, mit wie viel Herzblut und Enthusiasmus die Freiwilligen für unsere Fahrgäste engagiert sind.