Rotkreuz-Fahrdienst

Wir rüsten uns für die Zukunft

Vergleich Fahrdienst von damals und heute

Den Rotkreuz-Fahrdienst gibt es seit über 60 Jahren. Darauf dürfen wir alle stolz sein! Diese persönliche Dienstleistung – hauptsächlich von Freiwilligen erbracht – ist heute genauso notwendig und hilfreich wie zu Gründungszeiten. Mit über 160 000 Fahrten jährlich im Kanton Zürich wird mittlerweile ein Vielfaches von früher geleistet. Eine unglaubliche Erfolgsgeschichte und ein Musterbeispiel gelebter Menschlichkeit.

Trotz des enormen Wachstums in den letzten Jahrzehnten hat sich an der Organisationsstruktur und den eingesetzten Arbeitsmitteln kaum etwas geändert. Damit das bewährte Angebot auch langfristig gesichert und attraktiv bleibt, braucht es nach über 60 Jahren eine zeitgemässe Weiterentwicklung mit einigen grösseren Veränderungen.

Auf dieser Seite finden Sie kurz zusammengefasst die wichtigsten Fragen und Antworten zu den bevorstehenden Änderungen im Zürcher Rotkreuz-Fahrdienst. Freiwillige, Fahrgäste und alle weiteren Interessierten erfahren mehr Details auf den spezifischen Infoseiten.

Sie finden die gesuchte Information nicht? Dann freuen wir uns auf Ihre Nachricht via Kontaktformular. Den aktuellen Stand zur Umstellung finden Sie hier.

Wichtigste Fragen und Antworten zu den Änderungen im Zürcher Rotkreuz-Fahrdienst

Was wird neu?

Der Fahrdienst als persönliche Dienstleistung für Menschen in der Nachbarschaft bleibt dieselbe. Was sich jedoch ändert, sind organisatorische Strukturen und Abläufe. Wichtigste Änderung: Die Anmeldung und Disposition der Fahrten erfolgt künftig für den ganzen Kanton aus einer Hand, an der Geschäftsstelle des Zürcher Roten Kreuzes.

Wann werden die Neuerungen umgesetzt?

Die Umsetzung erfolgt schrittweise in den einzelnen lokalen Rotkreuz-Fahrdiensten. Als erstes werden die Anpassungen im 1. Quartal 2019 in der Stadt Zürich umgesetzt. Danach wird jeder lokale Rotkreuz-Fahrdienst, der ebenfalls umgestellt wird, frühzeitig individuell informiert. Bis dahin läuft alles genau wie bisher. 

Warum verändert sich der Zürcher Rotkreuz-Fahrdienst und was wird damit erreicht?

In seiner heutigen Form ist der Rotkreuz-Fahrdienst der stetig wachsenden Nachfrage und den berechtigten, veränderten Ansprüchen der Fahrgäste und Freiwilligen nicht mehr gewachsen. Nur durch angemessene Anpassungen kann der Weiterbestand und die Attraktivität langfristig sichergestellt werden. Die Neuerungen ermöglichen zudem eine einheitliche Qualität und höhere Verfügbarkeit im ganzen Kanton.

Wird der Fahrdienst teurer?

Ja, die Tarife werden insgesamt erhöht, sind jedoch weiterhin sozialverträglich. Grund: Die vom SRK Kanton Zürich getragenen Kosten steigen proportional zum Fahrten- und Kilometervolumen. Ein weiteres Wachstum kann mit den bisherigen Tarifen nicht getragen werden. Aber: Für Fahrgäste in schwierigen finanziellen Verhältnissen sind Sozialtarife vorgesehen.

Gibt es neue Möglichkeiten, mich freiwillig zu engagieren?

Einerseits wird es attraktiver, freiwilliger Fahrer oder freiwillige Fahrerin zu werden: Eine Fahrdienst-App ermöglicht Fahrerinnen und Fahrern eine selbstbestimmte, flexible Planung und Verwaltung ihrer Fahrten. Andererseits verändert sich die Rolle der Einsatzleitung (künftig Teamleitung) – viel weniger Administration und bessere Aufgabengestaltung, zeitlich frei gestaltbar und mit viel Selbstbestimmung. Interessierte erfahren hier mehr. 

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