SRK Drive

Erfahrungen mit der Fahrdienst-App

Köbi Widmer, freiwilliger Teamleiter im Fahrdienst Kloten, beantwortet Fragen zur Einführung der App in seinem Fahrdienst.
Freiwilliger Fahrer und sein Fahrgast

Im Mai vergangenes Jahr wurde im Fahrdienst Kloten die App «SRK Drive» eingeführt. Du warst davor bereits bei der Entwicklung beteiligt. Wie waren die Erfahrungen bei der Einführung?

Bei uns lief die Einführung praktisch reibungslos, da wir (Tamara Koch, meine Ansprechperson beim Zürcher Roten Kreuz und ich) unsere Fahrerinnen und Fahrer vor dem Wechsel zur App geschult haben. Es nahmen fast alle an der Schulung teil. In den ersten zwei, drei Wochen gab es verschiedene Rückfragen. Seither läuft es mehr oder weniger problemlos. Auch dank Manuela Looser, der Projektleiterin, die immer ein offenes Ohr für Verbesserungen hat. Sehr gute Rückmeldungen gab es an unserem Teamevent im September. Die App läuft rund, es gibt kaum Ausfälle. Eine gute Schulung ist sehr wichtig. Das nimmt die Unsicherheiten und das Vertrauen in die App steigt sofort. Es gab sogar Freiwillige, die sich ein neues Smartphone gekauft haben, damit sie die App nutzen können. Aus meiner Sicht gibt es (wie erwartet) nur Positives zu berichten!

Gab es bei der Einführung Stolpersteine?

Ja, bei den Handys. Manche Handys waren zu alt, sodass bei einzelnen die App nicht geladen werden konnte. Und für diejenigen, welche nicht sehr Handy-affin sind, dauerte die Einführung länger. 
Anmerkung: Die App läuft auch auf älteren Smartphone-Versionen, die Mindestanforderung ist jedoch die Android-Version 7 (aktuell Version 11) oder iOS-Version 8.0 (aktuell Version 13.7). Mehr Infos in den FAQs dieser Website. 

Hat die App deine Erwartungen erfüllt, und welche Rückmeldungen gab es?

Ja, das hat sie. Ich wusste allerdings, was auf mich zukommt, da ich Teilnehmer der Pioniergruppe der Fahrerinnen und Fahrer war. Da die Rückmeldungen meines Teams immer sehr gut waren, gehe ich davon aus, dass die Überraschung(en) eher positiv war(en), das heisst, die App ist besser und kann mehr als erwartet. Ein Thema, dass zu Beginn immer wieder aufkam, aber nicht direkt mit der App zusammenhängt, war: Mit dem Wegfall der Barzahlung mit dem neuen Vergütungssystem geht zum Teil auch das Trinkgeld vergessen. 

Welches sind die häufigsten Fragen zur Anwendung?

Warum finde ich keine Fahrten? Wie bringe ich annullierte Fahrten zum Verschwinden? Wo finde ich den Kalender für die Angabe meiner Verfügbarkeiten? Wo muss ich allenfalls die vorgegebenen Kilometer und/oder die Wartezeit anpassen? 
Anmerkung: Erklärvideos zu den wichtigsten Funktionen finden Sie auch hier in den FAQs

Was würdest du andern Freiwilligen als Tipp mitgeben?

Mit Neugier und ohne Angst die App ausprobieren und an der Schulung teilnehmen. Bei Fragen sofort die zuständigen Personen (beim Zürcher Roten Kreuz oder die Teamleiterin resp. den Teamleiter) kontaktieren.

Was findest du besonders nützlich?

Die wichtigsten Punkte sind für mich:

  • Die «Handstatistiken» fallen gänzlich weg.
  • Die Vergütung für die Fahrerinnen und Fahrer entspricht mit dem neuen System den gefahrenen Kilometern.
  • Die Telefonnummer der Kundin resp. des Kunden ist so hinterlegt, dass man die Nummer mit zwei Klicks direkt anwählen kann.
  • Die Fahrten können nach den eigenen zeitlichen Möglichkeiten zusammengestellt werden.
  • Die Fahrtanfragen vom SRK Kanton Zürich sind mit drei Klicks einfach und schnell zu beantworten.

Würdest du die App wieder hergeben?

Nein, ohne Wenn und Aber!

Vielen Dank Köbi Widmer für das Interview!