Testament

Regeln, was Ihnen am Herzen liegt

Beratung für Nachlassplanung
Wenn Sie sich Gedanken über Ihren Tod hinaus machen, bedeutet dies nicht nur, den eigenen Nachlass zu regeln. Vielmehr geht es darum, ganz praktische Dinge weitsichtig zu organisieren.

Wie möchte ich beerdigt werden? Wo soll ich meine wichtigsten Dokumente aufbewahren? Wie begünstige ich jemanden? Wie setze ich ein Testament richtig auf? Alles Fragen, über die es sich nachzudenken lohnt. Unser hilfreicher Ratgeber für die Nachlassplanung weist Sie auf die wichtigsten Punkte hin und gibt Ihnen viele wertvolle Tipps. Bestellung per E-Mail

Für Fragen rund um das Thema Nachlass und Testaments-Erstellung steht Ihnen Lea Moliterni im Rahmen eines vertraulichen und unverbindlichen Gespräches gerne zur Verfügung. Wenn Sie sich zudem überlegen, eine humanitäre Organisation in Ihrem Testament zu berücksichtigen, können Sie eine kostenlose, einstündige Beratung bei einem unserer unabhängigen Partner-Anwälte in Anspruch nehmen.

Setzen Sie sich mit uns für eine Beratung in Verbindung: 044 388 25 75

Fragen und Antworten

Für wen eignet sich ein Testament?

Wer mit der gesetzlichen Aufteilung des Nachlasses nicht einverstanden ist, kann mit einem Testament seine persönlichen Wünsche einbringen. Mit der frei verfügbaren Quote können Sie eine Schenkung an eine Privatperson machen oder ein Legat (Vermächtnis) an eine gemeinnützige Organisation ausrichten.

Was regelt ein Testament, welche Schranken sind zu beachten?

Im Testament wird vorab bestimmt, wer die gesetzlichen Erben sind und wer welche Schenkung erhält. Hierbei sind die gesetzlichen Schranken der Pflichtteilsrechte zu berücksichtigen. Gesetzliche Erben sind in absteigender Reihenfolge: Ehegatte und Nachkommen, Eltern, Geschwister, Grosseltern und Nachkommen der Grosseltern. Diese erhalten ohne testamentarische oder erbvertragliche Regelung mindestens den vom Gesetz vorgegebenen Pflichtteil.

Wann ist ein Testament rechtsgültig?
  • Schreiben Sie im Titel das Wort Testament.
  • Das Testament muss zwingend persönlich und von Hand geschrieben sein. 
  • Es muss das Datum, Ort (wo es abgefasst wurde) und Unterschrift mit Vor- und Nachname enthalten.
  • Falls bereits ein Testament besteht, den Vermerk machen: Meine bisherigen Testamente erkläre ich als ungültig.

Hier finden Sie ein Beispiel eines Testaments.

Wie kann das SRK Kanton Zürich im Testament berücksichtigt werden?

Legat

So bezeichnet das Gesetz eine Schenkung, die aus dem Nachlass an eine Person oder gemeinnützige Institution gemacht wird. Dabei ist zu beachten, dass das Legat nicht die gesetzlichen Pflichtteile verletzt.

Wenn Sie das Zürcher Rote Kreuz mit einem Legat berücksichtigen möchten, können Sie dies im Testament beispielsweise so vermerken:

«Aus meinem Nachlass ist ein Vermächtnis über 15‘000 Franken an das Schweizerische Rote Kreuz Kanton Zürich, Drahtzugstrasse 18, 8008 Zürich, auszurichten.»

Einsetzung als Erbe

Das Zürcher Rote Kreuz kann auch als Miterbe eingesetzt und ihm so ein bestimmter Anteil hinterlassen werden. Oder es kann als Alleinerbe bestimmt werden, wenn keine gesetzlichen Pflichterben vorhanden sind.

Wenn Sie das Zürcher Rote Kreuz als Mit- oder Alleinerben berücksichtigen möchten, können Sie dies beispielsweise so formulieren:

Als Miterbe: «Nach Ausrichtung aller Pflichtteile erhält das Schweizerische Rote Kreuz Kanton Zürich, Drahtzugstrasse 18, 8008 Zürich, den verbleibenden Nachlass.»

Alleinerbe: «Ich setzte das Schweizerische Rote Kreuz Kanton Zürich, Drahtzugstrasse 18, 8008 Zürich, als Alleinerben ein.»

Gut zu wissen: Erbschaften und Legate an gemeinnützige Organisationen sind steuerbefreit.